Alex' Blog

Das persönliche Notizblog von Alex Rubenbauer.  

 

How Companies Learn Your Secrets →

Andrew Pole had just started working as a statistician for Target in 2002, when two colleagues from the marketing department stopped by his desk to ask an odd question: “If we wanted to figure out if a customer is pregnant, even if she didn’t want us to know, can you do that?”

 

Leserzuschrift: Mangel einer Kommentarfunktion

Heyho. Sicher einer der besten Artikel (was nicht nur auf das Thema Min. beschränkt ist), die ich seit langem las. Insb. die Aussage, Aufmerksamkeit sei die Währung unseres Lebens werde ich mir u.U. zur Erinnerung notieren. Danke!

und

Habe gerade einen anderen Artikel kommentiert. Nach dem Abschicken wurde mir klar, warum ich keine Kommentare gesehen habe und warum wahrscheinlich auch wenig Input seitens der Leserschaft kommt: Ihr fehlt der Erfolg des Kommentierens (falls man das so nennen möchte). Zumal in Kommentarbereichen DIskussionen stattfinden und Sachverhalte angesprochen werden, die teilweise (was hier nicht zwingend der Fall wäre), als der Artikel selbst. Des Weiteren – und das ist wahrscheinlich das wichtigste bekommen die “Feedbackgebenden” Rückmeldung deinerseits. So weiß ich in diesem Fall – es sei denn, du würdest ihm einen eig. Artikel widmen – nicht, ob du diese Meldung überhaupt wahrnimmst, geschweige denn ernst. Grüße!

Und wie ich widme. Danke für deinen Kommentar.

Die Sache ist die: Die kleine Feedback-Zeile fragt explizit nur nach Feedback und wie man an ihrer Gestaltung erkennen kann nach vergleichsweise kurzem. Ohne Name, E-Mail-Adresse und Homepage wie man das sonst überall angeben muss, damit man eben schnell was dazu sagen kann. Hintergrund ist der, dass eine grandiose Faulheit grassiert, die dazu führt, dass Leute heutzutage fast nur noch da kommentieren, wo sie automatisch über Facebook-Connect eingeloggt sind, damit sie ihren Namen nicht mehr eintragen müssen. Da ich Facebook bekanntermaßen verabscheue nehme ich daran aber nicht teil.

Dass nach keiner E-Mail-Adresse gefragt wird impliziert natürlich, dass ich nicht antworten kann, was dich aber nicht daran hindern muss deine E-Mail-Adresse zu hinterlassen. Du kannst da ja schließlich eintragen was du willst und das ermöglicht mir dann auch eine Antwort.

Zwar finde ich es schade dass davon recht wenig Gebrauch gemacht wird. Wenn dann aber Gebrauch gemacht wird bekomme ich nur wunderbare Zuschriften, ganz im Gegensatz zu anderen Seiten die ich so kenne, und mir geht Qualität eindeutig vor Quantität.

Wer die Zeilenlänge so ausreizt wie du und das, was er zu sagen hat, in drei Portionen aufteilen muss, ist aber mit meinem Kontaktformular eindeutig besser bedient, das immerhin auf jeder Seite unten verlinkt ist, sowie in dem Artikel auf den du dich beziehst als du meintest mir sind das zu wenig Kommentare und bei Wer ist Alex Rubenbauer? ist es auch nochmal verlinkt.

Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt die Kommentare irgendwann wieder zuzulassen. Mal sehen. Das Schöne an meinen Feedback-Formularen ist aber, dass die ganzen Selbstdarsteller draußen bleiben, weil sie meine Artikel nicht mit Links zu ihren Seiten vollschmieren können.

Was mich mal reizen würde, wäre vollständig anonyme Kommentare auszuprobieren. Wir werden sehen.

 

Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen →

Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Deutschen ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten besitzen sie rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller Euro-Länder komplett abzubezahlen.

Tja, eigentlich ein Grund zur Freude, möchte man meinen. Nur bedauerlich dass sich fast das gesamte Vermögen in den Händen einiger weniger befindet.

 

Links vom 17.02.2012

Ranga Yogeshwar war zu Gast bei Fernsehkritik-TV.

Großartiger Mann.

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heise: Auch Twitter, Foursquare und Foodspotting übertragen Adressbuch an Hersteller

Dachte ernsthaft jemand das Gegenteil?

Das Web 2.0 ist in Wahrheit ein Web 0.2 – quasi das Mittelalter des Internets.

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Hier ist übrigens das Originalposting von dem Hacker aus Singapur, der die Path-Sache aufgedeckt hat.

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Fefe:

Guckt euch mal die neue Google Privacy Policy an. Ich bin vor allem erstaunt, dass sie das Privacy Policy nennen. Da geht es nirgendwo um Privatsphäre, wenn ich das richtig sehe, sondern das ist ein einziges “wir speichern alles und zwar überall wo wir können”. Aus PR-Gründen noch ein paar Wieselworte ala “möglicherweise” rübergesprenkelt, fertig. Unglaublich.

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Burks: Datenspionage heißt jetzt Datenschutz

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FAZ: Ein Konzern gegen alle

Der Bauer-Verlag nimmt den Presse-Grosso und damit die Medienvielfalt auseinander. Sollte er sich durchsetzen, wäre die Chancengleichheit des bis dato neutralen Pressevertriebs dahin.

(via)

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Apple sammelt weiter fleißig Sympathiepunkte.

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Apple: Apps that collect or transmit a user’s contact data without their prior permission are in violation of our guidelines.

Stellt sich nur die Frage was als “Permission” durchgeht. Ein als einmalige Einverständnis für einen einmaligen temporären Abgleich gedachtes “okay”, das aber in einem dauerhaften Eintrag in den Systemeinstellungen mündet, woraufhin alle fröhlich sämtliche Daten abschnorcheln und für immer speichern können, weil keiner dauernd in die Systemeinstellungen zurückgeht und die Erlaubnis zurückzieht?

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heise: Facebook lässt München verschwinden

Facebook hat einfach mal fb.com/muenchen eingezogen weil sie das künftig selber nutzen wollen. Was macht die Stadt? Statt den Account zu löschen um ein Zeichen gegen diese niederträchtigen Kakerlaken zu setzen lässt sie sich knechten und nutzt künftig fb.com/Stadtportal.Muenchen.

Dabei wäre eine Stadt am allerwenigsten auf Facebook angewiesen. Ganz zu schweigen von der Tatsache dass die Betreuung dieser unnützen Seite aus Steuergeldern finanziert wird.

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heise: Apple veröffentlicht Vorabversion von Mac OS X 10.8

Laut Apple gibt es insgesamt “über 100 neue Features”. So wie bei Lion. Wirklich neu waren aber wie viele? Drei?

Was ich aber gut finde, dass Apple gute Ideen klaut bei sich implementiert. In dem Fall haben sie das Growl-Konzept nativ übernommen.

Interessantes Detail:

Erstmals hat Apple Zahlen zur Verteilung der bisherigen OS-X-Versionen bei den Anwendern genannt. Demnach hält 10.6 alias Snow Leopard mit 50 % den noch immer größten Anteil, gefolgt von 10.7 aka Lion mit 30 Prozent und 10.5 (Leopard) mit 15 Prozent. Die älteren Versionen kommen zusammen auf 5 Prozent.

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WSJ: Google Bypassed Apple Browser Settings for Guarding Privacy

Google Inc. and other advertising companies have been bypassing the privacy settings of millions of people using Apple Inc.‘s Web browser on their iPhones and computers—tracking the Web-browsing habits of people who intended for that kind of monitoring to be blocked.

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Ansonsten gilt auch in diesem Jahr: Jecke, verrecke!

 

Kabarettist Sven Kemmler über Facebook

Zuckerberg sagt, die neue Facebook-Chronik sei “die ganze Geschichte eines Lebens auf einer Seite”. Hierzu möchte ich anmerken: Ein Briefkasten ist kein Buch, ein Busfahrer ist nicht der Chauffeur des Lebens. Und eine Sammlung von YouTube-Links und Fotos von Besoffenen auf Partys ist alles – wirklich alles –, aber keine Chronik oder gar die Geschichte eines Lebens, außer vielleicht dem von pickeligen Milliardärspfeifen mit Garagenfirma-Hintergrund – und das interessiert mich nicht. Außer dass ich hoffe, irgendjemand möge mal diesen Allmachtsphanstasien den Stecker ziehen.

(via)

 

Scheißfreundlichkeit →

[Scheißfreundlichkeit lernt man heute offenbar], wenn man irgendwo im Vertrieb tätig sein will. Ich persönlich halte das für extrem unprofessionell. Denn auch der letzte Idiot merkt, dass diese Art der Freundlichkeit nicht ihm gilt. Sie zeigt, dass der- oder diejenige keine Ahnung hat, wie menschliche Kommunikation funktioniert. Denn diese Scheißfreundlichkeit ist eine Form der Beleidigung. Derjenige, der sich so zeigt, signalisiert, dass er den anderen nicht ernst nimmt.

 

Auch Twitter sammelt Adressbuchdaten →

“Freunde finden” heißt die Funktion bei Twitter, die man findet, wenn man auf den Entdecke-Hashtag klickt. Wenn man diese Funktion aktiviert (bzw. via Smartphone oder iPhone drauf klickt), überträgt Twitter das gesamte Adressbuch auf ihre Server und speichert die Kontakt-Daten – Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer – für 18 Monate, ohne dass vom Nutzer eine entsprechende Genehmigung eingeholt wird. Sowohl Android- als auch iOS-User sind davon betroffen.

Here we go.

Kann mir einer erklären warum man für einen einmaligen Versuch, seine “Freunde zu finden”, diese Daten für 18 Monate (und das ist wohl nur die offizielle Version) speichern muss, statt sie einmal mit den vorhandenen Daten abzugleichen und eben nur temporär zu verwenden?

 

Anonymisierte Google-Suche über Scroogle ist blockiert →

Scroogle schaltet sich zwischen Nutzer und Googles Suchmaschine, um Cookies und Werbung herauszufiltern. Nun blockiert Google den Dienst, sagen die Betreiber.

Irgendein SEO-Fritze, bei dem ich mich wundere, wieso die ZEIT ihn prominent in ihrem Artikel verlinkt und nicht einen der tausend anderen Leute die darüber sprechen, meint:

Scroogle annoyed because Google blocking them. If someone stole all my work and published to 350k ppl a day I would be pretty pissed too.

“work”? – Selten so gelacht.

350.000 Nutzer sind weniger als 0,023 % der Google-Nutzer, wenn man von 1,5 Milliarden Nutzern ausgeht.

Google hat schätzungsweise 100 Milliarden Seiten im Index und vergeht damit schätzungsweise 100 Milliarden Mal kleine Urheberrechtsverstöße, hält sich an keinerlei AGB wie es das von Scroogle verlangt (man lese den Passus über “automatisierte Zugriffe”), speichert auch noch ganze Webseiten komplett bei sich im Cache ab – einschließlich der Bilder –, macht das 1.500 Millionen Nutzern zugänglich und verdient an der echten (!) Arbeit anderer Leute zweistellige Milliardenbeträge, während Scroogle mit 43 Dollar pro Tag auskommt.

Ich frage mich wer hier Grund hat “pissed” zu sein?

 

Fragment

Man ist ja schließlich keine hundert mehr. (Johannes Heesters)

 

Leserzuschrift: "Gibt es eigentlich auch Non-Profit-Suchmaschinen?"

Ja. Hier mal ein paar Alternativen zu den großen Google, Yahoo und Bing, wovon allerdings nicht alle gemeinnützig sind:

Hier gibt es noch eine Liste weiterer Meta-Suchmaschinen, die ich jetzt nicht ausprobiert habe.

Gemeinnützig sind demnach die wenigsten. Ecosia bezeichnet sich als “Social Business” und spendet für den Regenwald, Scroogle verdient kein Geld und basiert auf Spenden und Metager2 wird vom gemeinnützigen SUMA-EV betrieben.

 

Fußnoten in Textpattern mit Rückverweisen ausstatten

Um Fußnoten in Textpattern mit Rückverweisen1 auf die entsprechenden Textstellen auszustatten, ist es nötig, an der classTextile.php im Verzeichnis /textpattern/lib herumzupfuschen.

1. Schritt: Suche folgende Stelle:

$content = $sup . ' ' . $content;

2. Schritt: Ersetze sie durch:

$content = $sup . ' ' . $content . ' ' . '<a href="#fnrev' . $fnid . '" title="Zu ' . $fns[1] . '" class="fnrev">' . '&#8617;' . '</a>';

Wer den Pfeil gerne nicht unterstrichen hätte wie die anderen Links in der Fußnote, oder ihn eben ganz anders formatieren will, der kann das in seine CSS aufnehmen:

.footnote a.fnrev {text-decoration:none;}

Wichtig ist, dass die um die Rückverweise erweiterten Fußnoten nur in neuen Einträgen automatisch erscheinen. Wer seine alten Einträge ebenfalls damit versehen will, muss bei den entsprechenden Einträgen nochmal auf Speichern klicken.

(Merci, Jean Cahuzac)

1 So wie hier.

 

Fragment

valentine's day

just another consumers day
i force you to buy
buy till you die

(Tobi)

 

Sony raised prices on Whitney Houston’s digital music 30 minutes after her death →

Hmm. Ich würde sagen damit haben sie das Herunterladen von Sony-Musik in Tauschbörsen karmamäßig legalisiert.

(via)

 

Monsanto vergiftet Bauer →

Ein französisches Landgericht hat den Agrarkonzern Monsanto für schuldig befunden, einen Bauern mit einem Pflanzenschutzmittel vergiftet zu haben. Das Gericht verurteilte den US-Konzern dazu, dem Landwirt eine Entschädigung zu zahlen.

Monsanto ist der Teufel.

 

Hätte man doch bloß das Manuskript verlegt...

Rudi Assauers Schicksal bewegt die Nation. Sein Buch erklomm nach nur zweieinhalb Tagen im Verkauf die Bestseller-Listen. Das hat noch kaum ein Titel geschafft. Den Verlegern ist ein echter Coup gelungen. Vor einem Jahr ließ Rudi Assauer sie zu sich kommen. (via)

Es ist immer das Gleiche. Kaum wird der Name eines (oftmals zweifelhaften) Prominenten draufgeklatscht wird das Zeug von “der Nation” gekauft als wär’s das letzte Wasser in der Wüste, die Verleger machen sich die Taschen voll und die Betroffenen lassen’s auch noch zu.

Ich frage mich wer das liest?

Was bitte interessiert mich Oliver Kahn, Gaby Köster, Rudi Assauer, Dieter Bohlen, Robert Enke, Philipp Lahm, DANIELA KATZENBERGER (!!!), Natascha Kampusch (um sich am Leid zu ergötzen?), Bushido (geht’s noch?) und wie sie alle heißen – und das alles, als wär die Farce nicht schon genug, ange_führt_ von Thilo Sarranazin?

Es gibt so viele Bücher da draußen die wirklich mal gelesen werden sollten, aber nein.

Was will man schon von einer “Nation” erwarten die sich tagein tagaus von RTL ins Hirn scheißen lässt. Ist eigentlich ein Wunder dass hier überhaupt noch irgendwas vorangeht.

 

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